Call for Papers


Mobilität neu denken: Wenn Marken bewegen und Mobilität verbindet

(Ausgabe 3/2026, Redaktionsschluss: 01.07.2026

Die Mobilität von morgen wird geprägt durch technologische Innovationen, den Ausbau von Infrastrukturen und das Streben nach Nachhaltigkeit. Sie spiegelt Werte, Identität und Kommunikationskultur wider – und wird damit zu einem strategischen Handlungsfeld für Kommunikationsstrategen.

In einer Welt, in der sich Arbeitswege, Lebensstile und die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen grundlegend verändern, rückt die Schnittstelle zwischen Mobilität, Markenführung und Kommunikation zunehmend in den Mittelpunkt. Wie gelingt es Unternehmen, sich in diesem dynamischen Mobilitätsumfeld wirkungsvoll zu positionieren? Welche Bedeutung haben Purpose, Markenversprechen und Kommunikationsstrategien für die Akzeptanz und Gestaltung neuer Mobilitätskonzepte? Und wie lässt sich Mobilität als integraler Bestandteil der Markenidentität denken und nutzen?

Gesucht werden Beiträge, die diese Fragestellungen aus neuen Perspektiven beleuchten, kritisch reflektieren und zukunftsweisende Ansätze entwickeln.

Transformation – für die Zukunft entscheidend

(Ausgabe 4/2026, Redaktionsschluss: 01.10.2026

Mit dem sperrigen Begriff Transformation sind tiefgreifende Veränderungen gemeint, die etablierte Strukturen und Denkweisen infrage stellen. Die Herausforderung erscheint paradox. Wenn wir wollen, dass alles so bleibt wie es ist, müssten wir etwas verändern. Denn wenn wir alles so lassen, wie es ist, wird sich garantiert etwas ändern. Wer nicht selbst transformiert, wird transformiert.

Mit den fundamentalen Veränderungen der Wirtschaft sind Markenmanagement und Kommunikation herausgefordert.

Worüber sprechen wir, wenn wir von Transformation sprechen? Wie behalten Produkte und Marken nach der von den vereinten Nationen beschlossenen nachhaltigen „Transformation unserer Welt“ eine Relevanz? Welche Geschäftsmodelle von Agenturen und Markenmanagement können es mit den Kräfteverhältnissen der digitalen Plattformen zukünftig aufnehmen? Welchen Einfluss haben digitale Transformationen auf die Gestaltung von Kommunikationskampagnen? Welche Tätigkeitsfelder in Marketing und Werbung stehen zur Disposition? Welche neuen Kompetenzen braucht es? Nur einige Fragen stellvertretend für viele; denn das Thema Transformation hat Transformationsschwierigkeiten, denen wir uns mit unserem Schwerpunkt stellen.

Marktforschung

(Ausgabe 2/2027, Redaktionsschluss: 29.03.2027)

Die Marktforschung befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz, insbesondere bei generativen Modellen und automatisierter Analytik, eröffnen neue Potenziale für die Erhebung, Aufbereitung und Interpretation von Daten. Zugleich entstehen grundlegende methodische, erkenntnistheoretische und ethische Fragestellungen.

Neben KI-basierten Ansätzen gewinnen integrierte Forschungsdesigns an Bedeutung. Die Verknüpfung klassischer Befragungsdaten mit Verhaltens-, Transaktions- und Sensordaten (z. B. Biosignale) ermöglicht differenzierte Einblicke in Entscheidungs- und Erlebensprozesse. Hinzu kommen qualitative und interpretative Methoden, experimentelle Verfahren und Feld-Tests. Die Analyse großer Datenmengen, die auf digitalen Spuren von Internet-Nutzern basieren (z. B. Social Media Monitoring), ist heute ebenso ein Teil der Marktforschung, nicht zu vergessen die Analyse von digital erhobenen Kundenfeedbacks. Die Verfügbarkeit großer, heterogener Datenmengen aus digitalen Plattformen und sozialen Medien erfordern neue Ansätze im Datenmanagement, in der Modellbildung und Qualitätssicherung.

Vor diesem Hintergrund suchen Beiträge, welche diesen Wandel anschaulich machen, kritisch reflektieren oder Innovationen in Datenerhebung, Analyse oder Interpretation präsentieren. Besonders erwünscht sind möglichst theoretisch fundierte Beiträge mit klarem Praxisbezug, ebenso Artikel und Diskussionsbeiträge, die konkrete Implikationen für Unternehmen und Organisationen ableiten.

Mögliche Fragestellungen umfassen u. a.: Einsatz und Evaluation von KI-Methoden (z. B. Validität, Reliabilität, Bias, Transparenz), Integration und Analyse multimodaler Daten, Umgang mit großen und unstrukturierten Datenmengen, Weiterentwicklung quantitativer und qualitativer Methoden, Zukunft klassischer Befragungsansätze, Data Governance, Datenschutz und Ethik, Transfer von Ergebnissen in unternehmerische Entscheidungen oder Best Practices und Fallstudien.

Eingereicht werden können empirische, konzeptionelle oder methodische Beiträge in deutscher oder englischer Sprache. Besonders erwünscht sind Beiträge, die innovative Ansätze kritisch reflektieren und praxisrelevante Handlungsempfehlungen ableiten. Beiträge von Marktforschungs-Praktikern oder Anwendern von Marktforschungs-Ergebnissen sind ausdrücklich gewünscht. Gerne beantworten wir Ihre Fragen oder können in Vorabgesprächen klären, inwieweit ein vorgeschlagener Beitrag in die Ausgabe passt.

Gesucht werden Beiträge, die neue Perspektiven beleuchten, kritisch reflektieren und zukunftsweisende Ansätze entwickeln.